Appell der Bielefelder Politik gegen Antisemitismus

26.07.2014. Bielefeld ist eine offene und tolerante Stadt. Wir freuen uns, dass Mitbürger jüdischen Glaubens selbstverständlich dazugehören und in Deutschland ihre Heimat sehen. Sie sollen hier, wie alle anderen Bielefelder auch, in Sicherheit leben und sich und ihren Glauben nicht verstecken müssen. Wir erteilen jedem Antisemitismus, von woher und wem er auch kommt, eine klare und entschiedene Absage.

Intoleranz, Rassismus und Judenhass haben in Bielefeld keinen Platz. 

Dafür setzen sich Politik, unsere Polizei und die gesamte Gesellschaft ein. Wir unterstützen ausdrücklich die klare Position der muslimischen Gemeinden in Deutschland und Bielefeld, Antisemitismus keinen Raum zu geben.

Wir hoffen auf eine friedliche Lösung des Nahost-Konfliktes und trauern um alle Verwundeten und alle Toten in der aktuellen kriegerischen Auseinandersetzung. Öffentliche Kritik am Vorgehen der Konfliktparteien und an der eskalierenden Gewalt ist legitim. Das Existenzrecht Israels ist aber unantastbar und Basis jeder Friedenslösung.

Gezeichnet von den Vorsitzenden und Sprechern der Bielefelder Parteien:
Marcus Lufen für die SPD
Bürgermeister Andreas Rüther für die CDU
Bernd Ackehurst für Bündnis 90/Die Grünen
Rainer Ludwig für die BfB
Carsten Strauch für Die Linken
Jan Maik Schlifter für die FDP und 
Lars Büsing für die Piraten