Beim Innovationszentrum um jeden Arbeitsplatz kämpfen

Foto ICB Uni-bielefeld.de
Jan Maik Schlifter

Jan Maik Schlifter

06.11.2014. Dass das Innovationszentrum an der Morgenbreede nach Widerstand von Anwohnern kleiner als ursprünglich vorgesehen geplant wird, stößt auf Kritik der FDP. Durch die geringere Größe können dort nur noch 400 statt der angepeilten 500 Arbeitsplätze entstehen.

In dem Gebäude, das die BGW als 75%-Tochter der Stadt plant, sollen sich spätestens ab 2017 technologieorientierte Neugründungen aus dem Hochschulumfeld ansiedeln. „Traditionsunternehmen verlassen unsere Stadt. Wenn wir zu wenig Mut haben, konsequent auf hochschulnahe Neugründungen setzen, verlieren wir wirtschaftlich völlig den Anschluss.„, so der FDP Vorsitzende Jan Maik Schlifter. Angesichts der weit über dem Bundesschnitt liegenden Arbeitslosigkeit in Bielefeld, habe die FDP kein Verständnis für die Verkleinerung des Zentrums. Schlifter: „Wir stehen als Stadt im finanziellen Überlebenskampf, über 15.000 Bielefelder sind ohne Arbeit. Da können wir nicht aus Bedenken gegen emissionsfreies Gewerbe mal eben so auf 100 Arbeitsplätze verzichten. Das ist zukunftsvergessen.

 

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