FDP: AfD will nur Krawall

Jan Maik Schlifter

Jan Maik Schlifter

Bielefeld, 04.11.2016. Mit der Abhaltung einer Kundgebung an diesem Samstag in der Innenstadt belegt die AfD nach Ansicht der Freien Demokraten, dass es ihr um maximalen Krawall gehe, auch wenn dies z.B. auf Kosten des örtlichen Einzelhandels gehe. „Zum wiederholten Male ist die Innenstadt am eigentlich einkaufsstärksten Tag im Ausnahmezustand. Hier geht es um eine möglichst breit beachtete Provokation, koste es andere was es wolle.“, so der FDP-Vorsitzende Jan Maik Schlifter. Die Demonstrationsfreiheit sei ein hohes Gut, dass man aber auch mit Rücksichtnahme einsetzen könne.

Die AfD, die sich schon im Vorfeld über Gegendemonstranten beschwert habe, sehne sich diese in Wahrheit herbei. Zweck der Veranstaltung sei nicht in erster Linie die Verbreitung offen rechtsextremer Welterklärungen, wie das für die AfD inzwischen üblich geworden sei. „Wichtiger noch scheint es zu sein, sich vor möglichst großem Publikum als Opfer zu inszenieren.“, so Schlifter. Wie die zu erwartenden Redeinhalte zeige diese Taktik deutlich, dass an der AfD nichts Bürgerliches mehr sei und sie längst im extremen Bereich des Parteienspektrums angekommen sei. Schlifter: „Als internationale Stadt hat Bielefeld für solch eine völkisch argumentierende Partei nichts übrig. Schon mit ihrem ersten Auftritt schadet sie unserem Gemeinwesen, mit solch einem Geist ist kein Staat zu machen.