FDP: Menschenschutz braucht mehr Beachtung

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Jasmin Wahl-Schwentker

Fraktionsvorsitzende Jasmin Wahl-Schwentker

Die von Rot-Rot-Grün in Jöllenbeck durchgesetzte Entscheidung für die Einrichtung von Windkraftkonzentrationsflächen zeigt für die Bielefelder FDP, dass in der Diskussion die falschen Prioritäten gesetzt werden.

Nur 600 Meter Mindestabstand zu Wohnhäusern, aber mindestens 1.500 Meter zu einem Vogelnest. Anwohner müssen Uhus suchen gehen, um ihr Hab und Gut zu schützen, weil die Politik die Interessen von Menschen so gering gewichten.“, so Jasmin Wahl-Schwentker, Fraktionsvorsitzende der FDP.

Naturschutz sei ein ganz wichtiges Ziel, aber man müsse die Diskussion mal wieder vom Kopf auf die Füße stellen. Die Interessen von Menschen könnten doch nicht ganz hinten anstehen. Regenerative Energien befürworten die Freien Demokraten, Windkraftanlagen sollten jedoch in bevölkerungsschwachen und windstarken Regionen konzentriert werden.

Bielefeld eigne sich als Großstadt und aufgrund der Siedlungsstruktur nicht als Standort. Wahl-Schwentker: „Die Windkraftanlagen auf Bielefelder Gebiet sollen eine grüne Trophäe werden, Sachargumente spielen da jetzt keine Rolle mehr. Ich hoffe immer noch, dass die anderen Parteien ohne Ideologie und im Interesse der Menschen entscheiden werden.

Die FDP-Fraktion hat das Thema Windkraft und die Frage nach der Befangenheit des Gutachters auf die Tagesordnung der heutigen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses setzen lassen.