Stapenhorststrasse: FDP schlägt Fahrradmagistralen vor

Jasmin Wahl-Schwentker

Jasmin Wahl-Schwentker

Franz-Josef Tewes

Franz-Josef Tewes

01.09.2016. Nach Ansicht der Bielefelder FDP schafft die Verwaltung mit ihrem Vorschlag für Tempo 30 auf der Stapenhorststrasse keine ausreichend gute Lösung für Fahrrad- und Autofahrer. Der Fahrradverkehr brauche im Westen einfach mehr Platz. Die FDP schlägt daher vor, auf der Wertherstrasse und der Dorotheenstrasse/Rolandstrasse dem Fahrradverkehr Priorität zu geben. Dies könne durch eine Beschränkung des Autoverkehrs auf die Anwohner, durch Geschwindigkeitsbegrenzungen und die Entfernung des Mittelstreifens geschehen. Als gemischte Verkehrsfläche würden wichtige Magistralen für Fahrradfahrer von der Innenstadt zu den Hochschulen entstehen. „Die Verbindungsstrassen zwischen Werther-, Stapenhorst- und Jöllenbeckerstrasse sollten dann durch Einbahnregelungen, die Optimierung der Parksituation und des Busverkehrs als Wohnstrassen gestaltet werden.“, so Franz-Josef Tewes, FDP-Vertreter in der Bezirksvertretung Mitte.

Für die FDP ist klar, dass es zwischen Innenstadt und Hochschulen für Fahrrad- und Autoverkehr gleichermaßen leistungsfähige Verbindungen geben muss. FDP Gruppenvorsitzende Jasmin Wahl-Schwentker: „Dem Fahrradverkehr auf zwei Verbindungen zur Uni – parallel zur Stapenhorststraße – eindeutig Vorrang zu geben, ist der deutlich bessere Weg und mindert auch wirklich die Unfallgefahren. Für die Stapenhorststraße selbst als wichtige Verbindungsstraße zur Universität ist Tempo 30 wirklich nicht die richtige Lösung.