Bielefelder FDP
Aktuelle Beiträge

Die verkehrspolitische Rolle des Johannistals in Bielefeld

22.03.2018. Die Bielefelder FDP stellt folgende Anfrage in der Bezirksvertretung Gadderbaum:

„Aufgrund welcher Kriterien wird dem Johannistal welche verkehrspolitische Rolle in Bielefeld zugedacht ?

Begründung:

Die Frage bezieht sich auch auf die Ausnahmephase während der Brückenerneuerungsarbeiten. Nach Lektüre eines Artikels der NW vom 13.02.2018 erscheint ein Ratsbeschluss zur Brückenunterfahrt „Von-der-Recke-Str.“ (Verlängerung Wertherstr.) willkürlich  zu  sein. Denn eine nach der Brückenerneuerung wiederhergestellte Durchfahrtshöhe von 3,70 Meter wird dann offiziell zu 3,30 Meter umgedeutet werden mit der Folge eines Durchfahrtverbotes für höhere LKW. Eine Tieferlegung der Fahrbahn um diese 40 cm Differenz erschien dem Rat „zu teuer“. Von anderen technischen Maßnahmen zur faktischen Erreichung  einer  höheren Brückensicherheit war nichts zu lesen. Nur durch solche Maßnahmen aber kann die Brücke zukünftig geschützt werden. Gäbe es eine technische Vorkehrung, entfiele der Grund für eine falsche Durchfahrtshöhendeklarierung mitsamt den daraus folgenden falschen verkehrspolitischen Konsequenzen zu Lasten anderer Straßen. Man gewinnt derzeit im Johannistal den Eindruck, Schwerlastverkehr aus dem Bereich Borgholzhausen / Spenge / Werther / Dornberg soll aufgrund alternativloser finanzpolitischer und verkehrspolitischer Gründe allein durch das Johannistal geführt werden. Die Durchfahrt durch das enge Johannistal mit einer schmalen kurvenreichen Straße entlang geschützter Naturgebiete und mit einem Wohngebiet mit „Tempo-30-Zone“, vorbei an einem Kindergarten, eignet sich aber überhaupt nicht für einen Schwerlastverkehr bei Tag und bei Nacht.“


2. April 2019

Alle Beiträge Drucken