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FDP Brackwede für zusätzlichen Radfahrer- und Fußgängertunnel

26.01.2019. Der Brackweder FDP Ortsvorsitzende Rainer Seifert fordert zusammen mit Volker Sielmann, dem ehemaligen Brackweder FDP Bezirksvertreter, einen zusätzlichen Tunnel (Durchstich) für Radfahrer und Fußgänger neben der Bahnunterführung an der Osnabrücker Straße/Gütersloher Straße. Da die FDP in der aktuellen Legislaturperiode nicht in der Brackweder Bezirksvertretung vertreten ist, nutzt sie die Möglichkeit des Bürgerantrags und fordert: „Wir fordern die Verwaltung auf, umgehend – also noch vor der kurz bevorstehenden ca. 2-jährigen Sperrung des Tunnels vom Brackweder Bahnhof nach Quelle oder notgedrungen kurz darauf – einen fußgänger- und fahrradfahrertauglichen Durchstich nördlich der Unterführung Osnabrücker Straße / Gütersloher Straße zu bauen.

Rainer Seifert
Rainer Seifert, Ortsvorsitzender der FDP Brackwede

Die derzeitige Unterführung ist für den PKW- und LKW-Verkehr vorgesehen und hat auf beiden Seiten nur einen ca. 60cm breiten Fußweg. Eine Nutzung durch Fußgänger und Radfahrer ist, sofern Fahrzeuge die Stelle passieren, äußerst unangenehm und auch sehr gefährlich. Der Fußweg auf beiden Seiten ist mit 60cm weniger ein Fußweg als ein Sicherheitsstreifen für den PKW/LKW-Verkehr, damit dieser nicht in Kontakt mit den Seitenwänden der Unterführung kommt.

Diese Unterführung ist schon immer eine Gefahrenstelle für Fußgänger und Radfahrer gewesen. Bereits im Januar 2012 hat die FDP Brackwede mit dem Bezirksvertreter Volker Sielmann in der Brackweder Bezirksvertretung auf diese Problematik aufmerksam gemacht und einen Durchstich gefordert (siehe Az. 3541/2009-2012). Die damalige Antwort des Amtes für Verkehr lautete: „Technisch ist eine Untertunnelung des Bahndamms mit dem entsprechenden Aufwand möglich. Die Maßnahme ist bislang jedoch nicht beplant, so dass keine Kostenschätzung dazu vorliegt. Die Maßnahme ist bislang nicht in der Finanzplanung des Amtes für Verkehr enthalten.“

Das bedeutet, dass sie technisch möglich und mit einem vertretbaren finanziellen Aufwand realisierbar ist. Das sollte heute noch gelten.

Der Durchstich ist gerade jetzt zwingend und dringend notwendig, da mit dem Umbau des Brackweder Bahnhofs der Tunnelzugang nach Quelle für ca. 2 Jahre gesperrt sein wird. Das bedeutet, dass alle Fußgänger und Radfahrer zwangsläufig die Unterführung Osnabrücker Str./Gütersloher Straße nutzen müssen, da es keine Alternative gibt. Abgesehen davon, dass es ein 1,5km langer Umweg ist, werden die Fußgänger und Radfahrer einer enormen Gefahr ausgesetzt. Alleine schon aus Gründen der Gefahrenabwehr ist der Bau des Durchstichs zwingend geboten. Als Alternative die Unterführung für die Dauer des Umbaus des Brackweder Bahnhofes für Fahrzeuge zu sperren oder eine Ampelschaltung einzuführen, ist verkehrstechnisch nicht praktikabel. Außerdem würde das ein Problem nur verschieben, denn die Gefahr für Fußgänger und Radfahrer gibt es schon lange – wir haben schon vor 7 Jahren das Problem angesprochen – und es wird ohne Änderung nicht besser.

Ein Durchstich ist daher die sinnigste und einfachste Lösung und sollte zur Gefahrenabwehr unbedingt noch vor der Sperrung des Tunnels bzw. sehr zeitnah fertiggestellt werden.

Auszug aus dem Westfalenblatt vom 25.01.2019
Auszug aus der NW vom 26.01.2019

26. Januar 2019

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