Fragen zur Servicequalität bei mobiel

04.02.20. Angesichts mehrerer Berichte über Probleme zwischen Fahrgästen und Busfahrern bei mobiel melden wir Informationsbedarf an. Wir wollen in der nächsten Sitzung des Haupt- und Beteiligungsausschusses wissen, welchen Stellenwert Kundenfreundlichkeit in der Aus- und Weiterbildung von Fahrpersonal genau hat und wie das Beschwerdemanagement bei mobiel aufgebaut ist.

Es besteht Verbesserungspotenzial

Bei der großen Anzahl von Fahrgästen kann es natürlich zu Konflikten kommen. Entscheidend ist, wie damit intern umgegangen wird und welche Unternehmenskultur in Bezug auf Fahrgastbetreuung herrscht. „Sollten sich die zuletzt berichteten Fälle so zugetragen haben, besteht auf jeden Fall Handlungsbedarf. Wir erwarten Auskunft, was mobiel unternimmt, damit z.B. kein Kind an irgendeiner Haltestelle aus dem Bus geworfen wird.“, so Jan Maik Schlifter. Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass ihr Kind nicht irgendwo in der Stadt strandet, auch wenn es die Busfahrkarte verloren hat. Solche grundsätzliche Regelungen sollen eigentlich einfach zu implementieren sein. Schlifter sieht weiteres Verbesserungspotenzial: „Mobiel sollte die Rechte, die man als Fahrgast hat, einmal kompakt zusammenstellen und gezielt an die Nutzer verteilen. Dann sind die Regeln gerade in Konfliktfällen für alle Beteiligten klarer.“

Hier der Link zu einem der Berichte der letzten Tage.