Gastro-Sommer vorbereiten

Gastronomie unterstützen

06.05.20 Ein Gastro-Sommer für Bielefeld – Gemeinsam mit der Bielefelder Mitte beantragen wir für die nächste Ratssitzung, dass die Verwaltung umgehend mit der Vorbereitung von Öffnungen in der Gastronomie beginnt, denn für die Gastronomen und ihre Beschäftigten zählt jeder Tag. Dazu soll durch die Stadt ein Konzept für einen Gastro-Sommer erarbeitet werden, mit einem großen Angebot an Außengastronomie, denn die Hygienevorschriften lassen sich unter freiem Himmel am ehesten umsetzen. „Und dafür braucht es vor allem Platz. Daher wollen wir, dass die Stadt großzügig und unbürokratisch Flächen für die Außengastronomie freigibt. Das können auch Verkehrsflächen wie Straßen oder Plätze sein.“, so FDP OB-Kandidat Jan Maik Schlifter. Wir stellen uns kein klassisches Stadtfest vor, sondern einen ganzen Sommer mit erweiterten Angeboten an vielen Stellen in der Stadt. In Zusammenarbeit mit Bielefeld Marketing könnten für einige Plätze Systeme für Zugangskontrollen eingeführt werden, damit es zu keiner Überfüllung kommt. Über Eintrittskarten könnten zudem Kulturschaffende wie Live-Musiker finanziert werden. „Wir wollen mit diesem Antrag die prekäre finanzielle Situation der Gastronomen mildern und gleichzeitig den Gästen ein Stück Lebensqualität zurückgeben. Und wenn es machbar ist, eingerahmt von Mini-Konzerten und Aktionen unserer hervorragenden Bielefelder Kulturszene.“, so Dorothea Becker, Fraktionsvorsitzende der Bielefelder Mitte.

Gebühren nicht nur stunden, sondern aussetzen

Wir beantragen zudem, dass die Stadt Gebühren für die Außengastronomie nicht nur stundet, sondern auf deren Erhebung für 2020 komplett verzichtet. Eine Anfrage von uns im Finanzausschuss ergab, dass die Stadt in 2019 für Außengastronomie 130.000 Euro Gebühren eingenommen hat. Das ist ein vergleichsweise kleiner Betrag für die Stadt, für den einzelnen Betrieb aber bedeutsam. Die Gastronomie braucht aber vor allem Perspektive und es muss jetzt mit Planungen für den Sommer begonnen werden, damit keine Zeit verloren geht und Abstandsregeln gewährleistet werden können.

Wir hatten schon Ende März ein Positionspapier vorgestellt, in dem die Forderung nach Gebührenabschaffung enthalten war. Hier zu unserer Meldung.

Hier berichtet die Neue Westfälische über unseren Vorschlag. 

Und das sendete Radio Bielefeld.