Bielefelder FDP
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Hilfe für Schullandheime

23.04.20. Gemeinsam mit der Bielefelder Mitte beantragen wir in der nächsten Sitzung des Schulausschusses, dass die Stadt Gespräche mit den Trägervereinen der Schullandheime der Osningschule und des Ratsgymnasiums auf Langeoog, des Ceciliengymnasiums auf Spiekeroog sowie des Bielefelder Hauses auf Wangerooge aufnimmt, um Unterstützungsmöglichkeiten auszuloten. Hier zum Antrag im Original. Durch die Corona-Krise kommen keine Klassenfahrten in die Schullandheime, die Kosten laufen aber weiter. Da Vereine keine nennenswerten Rücklagen bilden können, ist eine ernste Situation entstanden. Die Rettungspakete von Bund und Land richten sich zudem nur eingeschränkt an Schullandheimvereine.

Institutionen müssen erhalten bleiben

„Aufenthalte im Schullandheim stärken das soziale Lernen ungemein. Langeoog und Spiekeroog sind ein Highlight der Schullaufbahn für Generationen Bielefelder Kinder. Diese Institution müssen wir dringend erhalten“, so unser Vorsitzender Jan Maik Schlifter. Im Schullandheim der Osningschule sehen so viele Grundschüler zum ersten Mal das Meer und sind erstmals für ein paar Tage ohne Familie unterwegs. Zusammen mit Bielefelder Mitte können wir uns vorstellen, dass die Stadt diesem Heim hilft, die Auslastung zu erhöhen, indem sie bei städtischen Schulen die Bekanntheit der Angebote erhöht oder selbst dort Tagungen oder Seminare bucht. Die Schullandheime der Gymnasien sind hingegen eigentlich ausgebucht. Direkte Hilfen oder Überbrückungskredite sind abhängig von der finanziellen Lage denkbar. „Wenn die Schullandheime schließen müssten, wären sie wohl für immer zu. Das müssen wir dringend vermeiden“, so Leo Knauf, der für die Bielefelder Mitte Mitglied im Schulausschuss ist.

Hier zum Bericht bei Radio Bielefeld. 

Über die Notlage von zwei Schullandheimen Bielefelder Schulen berichtet hier die Neue Westfälische. 


23. April 2020

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