Konversion durch städtebaulichen Wettbewerb

Zu wenig wird in Bielefeld gebaut.

25.09.2018 Gemeinsam mit der CDU wollen wir mit einem Antrag zur nächsten Sitzung des Stadtrates am 27.09.2019 den Prozess der Konversion in Bielefeld professionalisieren und beschleunigen. „Ende 2019 ziehen die britischen Truppen ab. Damit werden zwei Kasernen in zentraler Lage mit einer Fläche von insgesamt 43 Hektar in Bielefeld frei – eine riesige Chance für die Entwicklung unserer Stadt.“, so Jasmin Wahl-Schwentker, Vorsitzende der FDP im Rat. Dieser Umstand ist seit 2015 bekannt. Zwar sind in Bürgerforen und einem Runden Tisch Ideen gesammelt worden, von einem Konzept ist die Stadt aber noch weit entfernt.

Konversion braucht ein Konzept

„Hinzu kommt, dass sich die Paprika-Koalition nicht an Absprachen gehalten hat, die den Konversionsprozess beschleunigen sollten, so dass wir aus dem Verfahren ausgeschieden sind“, erklärt Holger Nolte, CDU. Bezeichnend ist, dass die eingesetzte Steuerungsgruppe zur Begleitung des Runden Tisches bei ihren letzten beiden Sitzungen mangels Beteiligung nicht beschlussfähig war. „So kann es nicht weitergehen. Wir wollen jetzt mehr Tempo und Professionalität. Daher beantragen wir die Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbs. Dort können alle bisher gewonnen Erkenntnisse zwar einfließen, aber externe Profis machen daraus konkrete Lösungen.“, erklären die beiden Politiker von CDU und FDP.

Runder Tisch kommt nicht weiter

Architekturwettbewerbe sind durch den Vergleich vieler Entwürfe eines der besten qualitäts- und projektorientierten Mittel zur Ermittlung der besten Lösung hinsichtlich Städtebau, Funktion, Ökonomie und Sozialverträglichkeit für ein bestimmtes Projekt – und damit für alle Kriterien der Nachhaltigkeit.