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Erst Corona, dann die Sperrung? Neustart beim Jahnplatzumbau

09.04.20. Einen Neustart beim Jahnplatzumbau mahnen wir an. Es ist von einer hohen Bereitschaft bei den Fördermittelgebern auszugehen, die Fristen aufgrund der Corona-Krise deutlich zu verlängern. Bislang sind diese immer als Hauptgrund für den straffen Zeitplan genannt worden. Eine solche Planung ohne Not jetzt weiter gegen den expliziten Widerstand des Handels durchzuziehen, ist aber aus unserer Sicht verantwortungslos.

Ladensterben verhindern, statt in Kauf nehmen

„Für die Geschäfte käme direkt nach den Kontaktbeschränkungen dann die Vollsperrung des zentralen Platzes der Stadt“, so unsere Vorsitzende im Rat Jasmin Wahl-Schwentker. Da wird sich mancher Inhaber fragen, ob er überhaupt nochmal aufmachen soll. Wir plädieren daher dafür, dass die Stadt sich für eine Fristverlängerung einsetzt, die bisherigen Planungen verwirft und gemeinsam mit Anliegern und Handel eine neue Lösung und endlich ein umfassendes Verkehrskonzept für die Innenstadt erarbeitet. „Wir können nicht einfach so weitermachen, als sei nichts passiert. Nach Corona die Dauerbaustelle – wer das der City zumuten will, nimmt das Ladensterben in Kauf“, so Wahl-Schwentker. Der Jahnplatzumbau kann nicht einfach weiter verfolgt werden, als sei nichts passiert.

Wir hatten bereits vor Corona einen Neustart beantragt. Radio Bielefeld berichtete.


9. April 2020

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