Reduzierung unternehmerischer Risiken für die Stadt

10.03.2016. Die Bielefelder FDP stellt folgenden Antrag zur Ratssitzung:

„Der Rat der Stadt Bielefeld beauftragt die Verwaltung, für die Beteiligung der Stadtwerke Bielefeld an der Betreibergesellschaft AKW Grohnde strategische Optionen zu entwickeln, um auf ggf. steigende Rückstellungserfordernisse so gut wie möglich vorbereitet zu sein. Hierzu soll u.a. ein Interessensbekundungsverfahren für eine Abgabe der Beteiligung gehören.

Die möglichen strategischen Optionen sind bis zur Sommerpause dem Hauptausschuss vorzulegen. 

Die weiterhin ungeklärte Frage der notwendigen Rückstellungen für Rückbau, Entsorgung und Endlagerung machen aus dem Betrieb eines AKW ein großes unternehmerisches Risiko. Die Stadt muss alle Optionen ausloten, diese Risiken für künftige Haushalte ggf. zu minimieren, um jederzeit und auch kurzfristig handlungsfähig zu sein. 

Die großen privaten Betreiber von AKW, e.on und RWE, eruieren schon seit mehreren Monaten, welche Möglichkeiten sie sehen, in einem so sehr geänderten Markt noch zukünftig Erfolge erzielen zu können.“