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Schulticket: Dringender Klärungsbedarf mit Nachbarkreisen

Die Einführung des von uns angeregten Schultickets scheint zu Nachteilen für Bielefelder Schülerinnen und Schüler zu führen, die Schulen in Nachbargemeinden besuchen. Hier muss nach Ansicht des FDP-Vorsitzenden Jan Maik Schlifter die Stadt dringend das Gespräch mit den betreffenden Kreisen suchen. „Es kann ja nicht sein, dass wenn Tickets auf Bielefelder Stadtgebiet günstiger werden, Eltern am Ende mehr bezahlen müssen, für eine Dienstleistung, die ja zumindest zum Teil auf Bielefelder Stadtgebiet erbracht wird. Das ist widersinnig und niemandem zu vermitteln.“ Der Kreis Gütersloh hat angekündigt, statt knapp 60 Euro ab diesem Schuljahr nur noch 12 Euro pro Monat zu erstatten, wenn ein Bielefelder Schulkind eine Schule im Kreis besucht und dafür öffentliche Verkehrsmittel nutzt. „Fast 50 Euro mehr pro Monat – Hier muss Bielefeld klar machen, dass eine andere Lösung her muss. Der ÖPNV muss doch günstiger und nicht exorbitant teurer werden, das sollte auch im Interesse etwa des Kreises Gütersloh sein. Bei aller Komplexität, das kann niemand wollen und es muss eine Einigung her“, so Schlifter, der sich eher ein regionales Schulticket vorstellen kann, statt die derzeit durchgeführten Einzelabrechnungen. 19 Euro fürs Schulticket in Bielefeld und 29 Euro für ganz OWL – das ist einfach und transparent.   


3. September 2020

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