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Tierpark-Verwaltung informiert unzureichend über Zaun-Optionen

Der von der Verwaltung vorgelegte Entwurf für eine dauerhafte Einzäunung des Tierparks ist unzureichend. „Es fehlt an einer genauen Beschreibung des Verlaufs des Zauns und die sich daraus ergebenden Einschränkungen der Wegebeziehungen.“, erklärt unsere Fraktionsvorsitzende Jasmin Wahl-Schwentker. Die Olderdissen-Leitung hat sich auch offenbar keinerlei Gedanken zu möglichen Alternativen gemacht. „Die bessere Umzäunung von nur einzelnen Gehegen oder kleineren Teilen der Tierparks muss eine Option sein. Um diese seriös zu diskutieren, gibt der Umweltbetrieb aber nicht ausreichend Informationen.“

Die Beschlussvorlage der Verwaltung in ihrer jetzigen Form kann deshalb auch für etwaige Unterstützer einer Einzäunung des Tierparks nicht akzeptabel sein. „Wir wollen genau wissen, wie viel Einzäunung tatsächlich notwendig ist, um einzelnen rechtlichen Herausforderungen zu begegnen“, sagt Wahl-Schwentker. Außerdem ist die Aufrechterhaltung der Wegenetze durch den Tierpark alles andere als ausreichend berücksichtigt worden. „Kilometerweite Umwege um den Park sind keine Lösung.“ Nach wie vor sind die Begründungen für die Umzäunung nicht nachvollziehbar.

„Einzelfälle von Sachbeschädigung und Störung der Tiere sind äußerst ärgerlich und müssen verhindert werden, doch rechtfertigen sie nicht die unwiederbringliche Zerstörung des ganz besonderen Charakters unseres Tierparks“, betont Wahl-Schwentker. „Die mangelhafte Kommunikation der Verwaltung, die hier nur scheibchenweise mehr Informationen herausgibt und Forderungen stellt, erweckt den Anschein, als suche man krampfhaft nach Gründen für eine massive Einzäunung des Parks, ohne die wahren Motive offenzulegen“. 


28. April 2022

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